Lebenslauf für technische Berufe schreiben

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Lebenslauf für technische Ausbildungsberufe schreiben

GUT ZU WISSEN

Du musst keinen Aufsatz schreiben

Lebenslauf für technische Berufe schreiben ist einfacher, als du vielleicht denkst. Du möchtest eine Ausbildung in einem technischen Beruf machen? Vielleicht als Industriemechaniker, Medientechnologe, Elektroniker oder Maschinen- und Anlagenführer? Dann brauchst Du früher oder später solch einen Lebenslauf. Klingt erstmal nach Schreibtisch und Kopfarbeit – also genau das, worauf viele, die lieber anpacken, überhaupt keine Lust haben.

Geht’s Dir auch so?

Keine Sorge: Es geht nicht darum, wie gut Du formulierst, sondern darum, was in Dir steckt. Das gilt besonders, wenn Du handwerklich oder technisch interessiert bist.

Dieser Artikel liefert Dir wertvolle Tipps, spart Zeit und Nerven – los geht’s!

Was genau soll Dein Lebenslauf eigentlich zeigen?

Wenn Du Dich für einen technischen Beruf entscheidest, dann willst Du etwas Praktisches machen. Du willst sehen, was Du gebaut, repariert oder eingerichtet hast. Genau deshalb klingt „Lebenslauf schreiben“ erstmal wie das Gegenteil von dem, was Du eigentlich suchst.

Aber der Lebenslauf ist kein Test, sondern eine einfache Möglichkeit, Deinem späteren Ausbildungsbetrieb zu zeigen, was Du draufhast. Niemand erwartet lange Texte oder chice Formulierungen.

Wichtig ist, dass Du ehrlich zeigst:

  • Wer Du bist
  • Was Du aktuell machst (z. B. Schule, Praktikum)
  • Was Dich interessiert (besonders im technischen Bereich)
  • Und ob man sich auf Dich verlassen kann

Falls Du eine Vorlage nutzt, ChatGPT fragst oder jemanden um Hilfe bittest, ist das völlig in Ordnung. Hauptsache, Du verstehst, was Du abgibst. Denn für viele technische Ausbildungsberufe bei Smurfit Westrock gilt: Wer ordentlich, zuverlässig und interessiert auftritt, hat schon den ersten Schritt geschafft.

Das wollen Unternehmen wie Smurfit Westrock sehen:

  • Technisches Interesse oder erste Erfahrungen (z. B. Fahrrad repariert, Modellbau, Interesse an IT)
  • Praktische Denkweise – kannst Du Probleme lösen oder zupacken?
  • Sorgfalt und Verlässlichkeit – kommst Du pünktlich, arbeitest Du genau?
  • Teamfähigkeit – kannst Du mit anderen zusammenarbeiten?

Was gehört in Deinen Lebenslauf? Der Aufbau

Ein Lebenslauf ist keine Raketenwissenschaft. Es geht um Übersicht, nicht um Kreativität. Du zeigst, was Du bisher gemacht hast – und was man bei Dir erwarten kann.

Diese Punkte gehören in Deinen Lebenslauf:

  • Persönliche Daten
    Name, Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
  • Schulbildung
    Welche Schule Du aktuell besuchst und welchen Abschluss Du machst
  • Praktika und Nebenjobs
    Werkstatt, Lager, Ferienjob: Alles zählt. Beschreib kurz, was Du gemacht hast.
  • Kenntnisse und Fähigkeiten
    z. B. technisches Interesse, handwerkliches Geschick, Umgang mit Werkzeugen, logisches Denken, Computerkenntnisse
  • Hobbys und Interessen
    Wenn Du privat tüftelst, bastelst, reparierst – super! Auch Sport, Teamaktivitäten oder Ehrenamt machen sich gut.
  • Datum und Unterschrift
    Logisch.

Lebenslauf schreiben als Schüler: Tipps für jede Rubrik

Du weißt jetzt, was hineingehört. Aber was genau schreibst Du wohin? Und wie formulierst Du das, ohne dass es übertrieben klingt? Hier findest Du einfache Tipps mit passenden Beispielen, wenn Du eher der praktische Typ bist.

Persönliche Daten
Achte auf eine seriöse E-Mail-Adresse – keine Kosenamen oder Gamer-Nicks.

Beispiel:
Max Müller
Musterstraße 12
12345 Beispielstadt
Geboren am: 15.08.2008
Telefon: 0123 4567890
E-Mail: max.mueller@web.de

Schulbildung
Aktuelle Schule + voraussichtlicher Abschluss

Beispiel:
08/2019 – heute
Muster-Gesamtschule, Beispielstadt
Voraussichtlicher Schulabschluss: Realschulabschluss (Juli 2025)

Praktika und Nebenjobs
Auch Ferienjobs oder privates Mithelfen zählen, z. B. im Betrieb vom Onkel, in der Werkstatt oder beim Verein.

Beispiel:
07/2023 – 08/2023
Praktikum bei Autohaus Schmidt, Werkstatt
→ Reifen montiert, Werkzeuge sortiert, Ölwechsel begleitet

Kenntnisse und Fähigkeiten
Alles, was zu einem technischen Beruf passt – auch wenn Du es „nur“ in der Freizeit machst.

Beispiel:

  • Technisches Verständnis (z. B. Roller repariert, Modellbau, PC-Zusammenbau)
  • Computerkenntnisse: Word, E-Mail, einfache Recherche
  • Mathematisches Denken, sorgfältiges Arbeiten
  • Teamfähig, zuverlässig, praktisch veranlagt

Hobbys und Interessen
Auch Freizeitbeschäftigungen sagen viel über Dich aus, wenn sie zur Ausbildung passen.

Beispiel:

  • Schraube an Fahrrädern und Rollern
  • Zocke gerne Strategie- oder Aufbauspiele
  • Fußball im Verein → Teamgeist, Ausdauer
  • Bin handwerklich aktiv im Garten oder im Haus

So erstellst Du Deinen Lebenslauf: Vorlage + Anleitung

Du willst nicht bei null anfangen? Verständlich. Deshalb haben wir für Dich eine einfache Lebenslauf-Vorlage erstellt: Im Word-Format, zum direkten Download, Öffnen und Bearbeiten.

Die Vorlage enthält schon alle wichtigen Rubriken: Persönliche Daten, Schulbildung, Praktika, Kenntnisse, Hobbys – übersichtlich und passend aufbereitet.

👉 Hier kannst Du die Lebenslauf-Vorlage als Word-Datei herunterladen. Einfach klicken! >

Häufige Fehler im Lebenslauf und wie Du sie vermeidest

Dies sind typische Fehler, die wir immer wieder sehen. Zusätzlich bekommst Du Tipps, wie Du’s besser machst:

Typische Fehler
Besser so
E-Mail: kinggamer2008@…
vorname.nachname@email.de
Lücken ohne Erklärung
z. B. Sommer 2023: Praktikum gesucht
Rechtschreibfehler
Jemanden darüber schauen lassen oder Rechtschreibprogramm nutzen
Hobbys: Netflix, Chillen
Schrauben, Zocken mit System, Werkeln, Teamsport
Kein Datum/keine Unterschrift
gehört einfach dazu
Chaos-Layout
saubere Gliederung, einheitliche Schrift, genug Abstand

Übrigens: Für Praktika oder Ferienjobs gelten ein paar andere Spielregeln:

Lebenslauf fürs Praktikum oder Deinen Ferienjob schreiben: Was ist anders?

Wenn Du Dich für ein Schulpraktikum oder einen Ferienjob bewerben möchtest, brauchst Du keinen aufwändig gestalteten Lebenslauf. Hier reicht oft schon eine halbe Seite – Hauptsache, die wichtigsten Infos sind klar und übersichtlich dargestellt.

Im Vergleich zur Bewerbung um eine Ausbildungsstelle zählt bei einem Praktikum oder Ferienjob weniger die langfristige Motivation oder Deine Fähigkeiten im Detail. Viel wichtiger ist:

Wer bist Du? Wann hast Du Zeit? Und warum willst Du mitarbeiten?

Während ein Lebenslauf für die Ausbildung in der Regel eine vollständige Seite umfasst und Punkte wie Motivation, Fähigkeiten, Schulbildung und erste Erfahrungen abdeckt, geht es beim Praktikum vor allem um das Wesentliche: Deine Kontaktdaten, den Zeitraum, in dem Du verfügbar bist, und ein kurzer Hinweis, warum Dich der Bereich interessiert.

Diese Fragen solltest Du im Lebenslauf für ein Praktikum oder Ferienjob beantworten:

  • Wer bist Du?

  • Welche Schule besuchst Du?

  • Wann bist Du verfügbar?

  • Warum willst Du reinschnuppern?

  • Was bringst Du mit – zum Beispiel Motivation, Zuverlässigkeit oder Teamgeist?

Wenn Du diese Punkte kurz und klar formulierst, hast Du schon alles richtig gemacht. Oft genügt dafür ein übersichtliches, halbes DIN-A4-Blatt. Schon bist Du bereit für Deinen ersten Einblick in die Arbeitswelt.

Mit einem guten Lebenslauf zeigst Du, was Du kannst

Du hast gesehen: Ein Lebenslauf ist kein Test. Es geht nicht darum, ob Du gern schreibst – sondern ob Du zeigst, dass Du motiviert bist, pünktlich kommst und Dich für Technik, Maschinen oder Anlagen interessierst. Deshalb: Fang einfach an und zeig‘, was in Dir steckt.

Unter https://karriere-solidboard.de/ausbildungsberufe/ findest Du alle technischen Ausbildungsberufe bei Smurfit Westrock Solid Board. Du willst anpacken, Maschinen bedienen, etwas mit Deinen Händen schaffen? Dann:

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