Praktikum Vertrieb Harz_Smurfit Westrock_Joyce Joanna-May Störmer

Unternehmen

Praktikum im Vertrieb & Business Development

So geht Berufsorientierung

Ernst genommen vom ersten Tag an

Vor ihrem ersten Tag bei Smurfit Westrock war Joyce Joanna-May Störmer etwas nervös. Im Nachhinein, sagt sie, hätte sie sich die Gedanken sparen können, weil ihr alles leicht gemacht wurde. Zwei Wochen vor dem Start ihres BWL-Studiums wollte die 19-Jährige praktische Erfahrung sammeln und erleben, wie der Arbeitsalltag in einem großen Unternehmen aussieht. Lies hier, wie ihr das gelungen ist und was ihr das Praktikum gebracht hat.

Weshalb Joyce sich bei Smurfit Westrock beworben hat

Joyce kannte die Smurfit Westrock Herzberg Solid Board GmbH schon aus der Schulzeit: Auf Berufsmessen und Berufsinfotagen war das Unternehmen regelmäßig vertreten. Weil sie in Scharzfeld bei Herzberg wohnt, war ihr Smurfit Westrock als großer Arbeitgeber in der Region ohnehin ein Begriff. Konkret auf die Praktikumsmöglichkeit gebracht hat sie eine Freundin, die dort im zweiten Ausbildungsjahr ist.

Perfekter Start

Am 24. August ging es los. Ihr erster Weg führte Joyce in die Personalabteilung, wo Oliver Hoffmann sie freundlich begrüßte. Er bot ihr direkt das Du an und machte klar, dass sie sich mit Fragen und Problemen jederzeit an ihn wenden kann. Nach einer kurzen Einführung ging es weiter ins Sales-Team: Team-Vorstellung, eigener Arbeitsplatz, erste Aufgaben zum Zuschauen und Mitmachen.

Joyce war überrascht, wie groß das Unternehmen tatsächlich ist. Ohne die prima Kolleginnen und Kollegen hätte sie sich nach eigener Aussage zunächst verlaufen. Von Anfang an gehörte sie dazu, war auf Augenhöhe mit dem Team und fühlte sich herzlich willkommen. Die „Du-Kultur“ hat es ihr zusätzlich leicht gemacht.

Ideen und Eigeninitiative sind gefragt

So gut eingelebt, ging es für Joyce schnell vom Zuschauen zum Mitmachen. Zunächst schaute sie über viele Schultern und ließ sich die Abläufe genau erklären, zum Beispiel die Arbeit mit SAP. Doch schon bald übernahm sie eigene Aufgaben, zum Beispiel:

  • Kontrakte in SAP anlegen und ändern
  • Bestellungen aufnehmen
  • E-Mails beantworten
  • an Meetings teilnehmen, darunter ein KI-Meeting
  • bei einem Sperrrundgang dabei sein, bei dem beschädigte oder reklamierte Ware begutachtet wird
  • ein Kundengespräch samt Rundgang und Führung begleiten

Am meisten Spaß gemacht haben Joyce die Aufgaben im Business Development, auch weil sie sich besonders für Marketing interessiert.

Dort übernahm sie eigene kleine Projekte: Ideen für einen künftigen Messestand entwickeln, passende Hotels recherchieren, mögliche Messen und Veranstaltungen für Smurfit Westrock zusammenstellen. Eigene Vorschläge waren dabei ausdrücklich gefragt, nicht nur Zuarbeit.

Viele positive Überraschungen

Neben dem Büroalltag bekam Joyce auch die Produktion zu sehen. Dass die Kartonmaschine riesig ist, wusste sie vorher schon. Sie einmal live zu sehen, war trotzdem etwas anderes. Sie hat den Weg vom recycelten Altpapier über die Kartonherstellung bis zum Stanzen, Bedrucken und Verpacken mitverfolgt und dabei auch den Unterschied zwischen Vollpappe und Wellpappe kennengelernt.

Zeit & Geduld im Team

Was sie bei diesem Rundgang genauso beeindruckt hat wie in ihren Fachbereichen: wie viel Zeit man sich für sie genommen hat, obwohl alle ihre eigene Arbeit hatten. Bei SAP zum Beispiel wurde ihr nicht nur gezeigt, welcher Klick als Nächstes kommt, sondern auch erklärt, warum ein Schritt notwendig ist und wofür er steht. Das galt genauso für Lieferpläne, Versandlisten, Restposten oder die Produktion. „Ich hatte nie das Gefühl, einfach nur daneben zu sitzen oder im Weg zu sein“, so Joyce.

Was Joyce nach zwei Wochen mitnimmt

Fachlich hat Joyce erste Erfahrungen mit SAP gesammelt und verstanden, in welchen Bereichen es im Arbeitsalltag zum Einsatz kommt. Sie hat gesehen, wie Meetings ablaufen, wie Termine organisiert werden und wie viel Kundenkontakt im Alltag von Sales dazugehört. Durch die Produktion kennt sie jetzt den Weg vom Altpapier zum fertigen Produkt und weiß, worin sich Vollpappe und Wellpappe unterscheiden.

Persönlich hat sie mitgenommen, dass sie sich auch in einem für sie neuen Umfeld zurechtfindet und offen auf neue Menschen zugehen kann. Für zwei Wochen in ein unbekanntes Unternehmen zu kommen und dort immer wieder Fragen zu stellen, war für sie eine gute Erfahrung.

Könnte sich Joyce eine Rückkehr vorstellen?

Ja. Joyce kann sich gut vorstellen, später als Werkstudentin während ihres Studiums oder für ein weiteres Praktikum zu Smurfit Westrock zurückzukommen. Ausschlaggebend dafür sind für sie vor allem die Aufgaben, die sie übernehmen durfte, und der Umgang im Team. Ein Praktikum bei Smurfit Westrock würde sie uneingeschränkt weiterempfehlen, gerade für alle, die einen bestimmten Bereich einfach einmal ausprobieren wollen.

Joyces Rat an zukünftige Praktikantinnen und Praktikanten

„Habt nicht so viel Angst und traut euch, Fragen zu stellen. Lieber einmal mehr nachfragen als zu wenig.“

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