Trainee Lara Beelte Smurfit Westrock Herzberg Solid Board

Erfolgsstorys

Karriere Smurfit Westrock: Lara Beelte

Offen sein. Und dann einfach machen.

„Das Trainee-Programm ist ein goldenes Ticket!“

Wenn Lara Beelte durch die Werkhallen in Herzberg geht, denkt sie an Spanplatten. Und daran, wie sie sie für immer abgeschafft hat. Lara ist Trainee Manufacturing bei Smurfit Westrock. Als TPM-Verantwortliche (Total Productive Maintenance) trägt sie nun nach Beendigung ihrer Trainee bereits viel Verantwortung: Sie treibt Effizienzprojekte voran, bewertet Investitionen, trifft Lieferanten für neue Anlagen und gestaltet die Digitalisierung von Produktionsabläufen mit. Kein bisschen Verwaltungs­trott. Viel echter Impact. Lest hier ihre Story!

Vom Nachhaltigkeits-Studium zur Prozessgestalterin in der Produktion

Manchmal liegt der spannendste Karriereweg dort, wo man ihn nicht erwartet. Lara studierte Lebensmittel- und Verpackungstechnologie, schrieb ihre Bachelorarbeit über Nachhaltigkeit und vertiefte das Thema anschließend mit einem Master in Sustainability Science, Policy and Society in den Niederlanden.

Heute arbeitet sie in einer Rolle, die sie sich früher selbst nicht zugetraut hätte, mitten in der Produktion. Ihre wichtigste Erkenntnis: Nicht alles bis ins Detail planen, sondern offen bleiben, sich ausprobieren und Chancen nutzen.

Erst verstehen, dann spezialisieren

Für Lara war früh klar, dass sie ein Trainee-Programm durchlaufen wollte. Ihr Ziel war es, möglichst viele Bereiche kennenlernen, bevor sie sich festlegt. Bei der Smurfit Westrock Herzberg Solid Board GmbH fand sie genau diese Möglichkeit – und noch mehr: die internationale Ausrichtung und die Chance, in einem großen Konzern früh Verantwortung zu übernehmen.

Eigeninitiative ausdrücklich erwünscht

Das Trainee-Programm war die Chance, das Unternehmen in seiner ganzen Breite kennenzulernen. Deshalb durchlief sie nahezu jeden Bereich: von der Altpapierannahme über die Papierproduktion, Drucken, Stanzen und Kleben bis hin zu Logistik, Transport, Vertrieb, Einkauf und Planung.

Besonders schätzt sie die Freiheit, ihren Weg selbst zu gestalten. Es gibt keinen starren Fahrplan und keine vorgegebenen Entwicklungsschritte. Stattdessen entscheiden die Trainees selbst, wie lange sie in einer Station bleiben, welche Themen sie vertiefen und welche Projekte sie übernehmen möchten.

„Keiner wird einem den Weg vorgeben. Das Wie ist immer in der eigenen Verantwortung. Das unterscheidet uns wirklich von anderen Unternehmen“, beschreibt Lara die besondere Kultur des Programms.

Eines ihrer ersten Projekte war gleichzeitig eines ihrer anspruchsvollsten

Die Herausforderung: In der Produktion wurden beim Transport von Verpackungszu-schnitten schwere Spanplatten aus Holz eingesetzt, um die gestapelten Zuschnitte zu stabilisieren. Das sorgte gleich für zwei Probleme: Holz ist aus Hygienesicht nicht ideal. Gleichzeitig mussten die rund 15 Kilogramm schweren Platten von den Mitarbeitenden immer wieder bewegt werden, was eine erhebliche körperliche Belastung ist.

Das Thema klingt profan. Ist es aber nicht. Schon einige hatten sich daran die Zähne ausgebissen, und der erste Reflex vieler war eindeutig: „Das wird niemals funktionieren.“ Laras Aufgabe war es, das Gegenteil zu beweisen.

Für jeden einzelnen Kunden ging sie das Artikelportfolio durch, schaute sich Aufträge im Detail an, testete in der Praxis und fragte konsequent nach: Warum werden überhaupt wie viele Zwischenlagen gebraucht? Am Ende fand sie für jeden Artikel den passenden Match. Dafür brauchte es viele Gespräche mit Kunden und Vertrieb, eine Menge Überzeugungs-arbeit und vor allem Geduld. Mit Erfolg. Heute fragen Kunden aktiv nach dieser Lösung. Manche wollen noch einen Schritt weitergehen und auch das Abdeckbrett eliminieren, also Lieferungen komplett ohne Bretter. Was als schwieriges Projekt begann, entwickelte sich zu einer nachhaltigen Verbesserung für Produktion, Ergonomie und Hygiene.

Technik verstehen und Menschen mitnehmen

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Trainee-Programm hat für Lara wenig mit Maschinen und viel mit Menschen zu tun. „In einem technischen Beruf muss man unheimlich sozial sein. Ich muss zu jedem Maschinenführer eine menschliche Ebene aufbauen, Vertrauen erarbeiten. Sie sind der Schlüssel dazu, dass eine Maschine richtig läuft. Sie kennen ihre Maschine am besten. Und nur so kann man Projekte wirklich umsetzen.“

Genauso wichtig war für sie die Erfahrung, wie groß der Unterschied zwischen Theorie und Praxis sein kann. Methoden aus dem Studium liefern wertvolle Werkzeuge. Im Produktionsalltag braucht es jedoch oft Flexibilität, pragmatische Entscheidungen und die Bereitschaft, mit Unsicherheiten umzugehen.

Auf diesem Weg begleitet sie bis heute ihr Mentor. Obwohl er für viele Hundert Mitarbeitende verantwortlich ist, nimmt er sich regelmäßig Zeit für Gespräche über Projekte und persönliche Entwicklung. Nicht immer bequem, aber genau deshalb besonders wertvoll. „Einfach wäre ja. Da lernt man dann auch nichts.“

Möglich gemacht hat das vor allem die Vielfalt des Trainee-Programms

Durch die Einblicke in nahezu alle Bereiche der Produktion hat sie ein Verständnis für Prozesse entwickelt, das weit über einzelne Fachgebiete hinausgeht. Heute weiß sie, dass sie sich besonders für Continuous Improvement und Operational Excellence begeistert. Und sie fühlt sich vorbereitet, noch viele Erfahrungen auf operativem Level zu erlangen, irgendwann Führungsverantwortung zu übernehmen und eventuell auch auf strategische Aufgaben.

Genau deshalb nennt Lara das Trainee-Programm ihr „goldenes Ticket“. Nicht weil damit automatisch alles möglich wird. Sondern weil es Zugang zu einem außergewöhnlichen Netzwerk, vielfältigen Erfahrungen und echten Entwicklungschancen bietet. Entscheidend ist allerdings, selbst etwas daraus zu machen.

Laras Tipps für euch:

  • Offen bleiben, auch für den unerwarteten Weg.
    Lara hätte nie gedacht, dass sie in einem so technischen Job landet. Heute ist sie begeistert. „Wenn man etwas noch nicht gemacht hat, kann man sich gar nicht vorstellen, wie es wirklich ist. Man malt sich das nur selbst aus. Deswegen: ausprobieren!“
  • Eigeninitiative ist kein Bonus. Sie ist das Programm.
    Das Trainee-Programm gibt Freiraum, und zwar richtig viel. Wer selbst Projekte entdeckt und anpackt, wird enorm gefördert. Wer wartet, verpasst.
  • Das Netzwerk nutzen.
    Smurfit Westrock hat Trainee-Events, Ex-Trainees und Mentoren in mehreren Werken. „Wir haben ein krasses Netzwerk. Das kann man nicht einfach so anders sagen.“ Beim Onboarding sitzt man am Tisch mit dem CEO, der sich für einen interessiert und nach eigenen Ideen fragt. Das ist keine Floskel. Das ist Realität.

Weshalb Smurfit Westrock?

Papier- und Verpackungsindustrie klingt für manche nach gestern. Lara sieht das komplett anders: Smurfit Westrock produziert mit zu 100 Prozent recyceltem Material. In einer Welt, in der Plastik zurückgedrängt wird, wächst der Bedarf an nachhaltigen Verpackungsalternativen. Für Lara ist das kein Buzzword, sondern Alltag. Sie sieht es jeden Tag an den Maschinen.

„Nachhaltigkeit kommt wieder als großes Thema. Und wenn die Infrastruktur mitwächst, werden wir so was von wichtig sein. Als junges Talent wirst du dann derjenige sein, der eigene Ideen einbringt. Das macht es so besonders.“ sagt Lara.

Dazu kommt: Smurfit Westrock ist ein internationaler Konzern mit bodenständigem Fundament im Harz. Man kann Karriere machen, ohne die Region verlassen zu müssen – oder die Gelegenheit nutzen, in einer bezahlbaren Region mit großem Outdoor-Freizeitwert zu leben und zu arbeiten.

Laras Story zeigt: Man muss nicht den direkten Weg nehmen. Man muss nicht alles wissen, bevor man anfängt. Manchmal reicht es, den nächsten Schritt zu wagen. Das Trainee-Programm bei Smurfit Westrock gibt dir die Freiheit, deinen eigenen Weg zu finden. Und ein Netzwerk, das dich dabei trägt.

Hast Du Interesse an einem Trainee-Programm, an einer Berufsausbildung oder einem Praktikum! Sprich uns einfach an! Wir beraten dich gerne und geben dir alle Infos zu aktuellen Chancen.

Deine Ansprechpartnerin:
Laura Wucherpfennig

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